Engagiert für unsere Landwirtschaft- Ministerin Barbara Otte-Kinast (CDU)

„Umwelt- und Klimaziele mit der Landwirtschaft verbinden“

21. Februar 2022


Neuer Strategieplan für künftige EU-Agrarförderung steht/ Ländlicher Raum wird unterstützt


Hannover. Die Bundesregierung hat heute den nationalen Strategieplan für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) bei der EU-Kommission zur Genehmigung eingereicht. Dem ging ein langer und intensiver Abstimmungsprozess zwischen Bund und Ländern über die Schwerpunkte der EU-Agrarförderung in Deutschland voraus. Die neue Förderperiode soll am 1. Januar 2023 starten.
„Es ist uns gelungen, die verstärkte Ausrichtung auf Umwelt- und Klimaziele mit der erforderlichen Unterstützung der Landwirtschaft zu verbinden“, so Ministerin Otte-Kinast. „Nur so können die notwendigen Umbauprozesse gelingen.“ Die Grundanforderungen für den Bezug von landwirtschaftlichen Direktzahlungen werden deutlich angehoben. Dies wird zu vielfältigeren Fruchtfolgen und einem höheren Anteil an Brachflächen in der Agrarlandschaft führen.
Diese Zielsetzung kommt auch im niedersächsischen Förderkonzept für die ländlichen Räume zum Ausdruck, welches aus den Mitteln der sogenannten zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik finanziert wird und Teil des GAP-Strategieplans ist. Hier setzt die Landesregierung einen weiteren Schwerpunkt bei der Entwicklung ländlicher Räume, um überall in Niedersachsen gute Lebens- und Umweltbedingungen zu bewahren und zu fördern.
„Jetzt kommt es darauf an, dass wir zügig die erforderliche Genehmigung durch die EU-Kommission erhalten, damit unsere Landwirtinnen und Landwirte und der gesamte ländliche Raum Planungssicherheit bekommen und die neue Förderung pünktlich starten kann“, betont Ministerin Otte-Kinast. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass die Komplexität der Agrarförderung weiter gestiegen sei. „Sorgen bereitet mir zum Beispiel das Nebeneinander von Ökoregelungen und Agrarumweltmaßnahmen. Dort besteht die Gefahr, dass die Angebote gerade für spezialisierte Betriebe in Niedersachsen nicht attraktiv genug sind. Deshalb wiederhole ich meine Forderung an die Bundesregierung, unbedingt nachzusteuern.“