Küsten- und Hochwasserschutz: Ankündigungen allein reichen nicht aus

20. März 2026

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zum Küsten- und Hochwasserschutz im Jahr 2026 hat die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Verena Kämmerling, deutliche Kritik an den Plänen der Landesregierung geübt.

Verena Kämmerling machte deutlich, dass die angekündigten Investitionen zwar grundsätzlich zu begrüßen seien, jedoch zu kurz griffen: „Entscheidend ist nicht nur die Höhe der bereitgestellten Mittel, sondern vor allem, ob Maßnahmen vor Ort auch tatsächlich umgesetzt werden können.“

Aus Sicht von Verena Kämmerling und der CDU-Landtagsfraktion stehen überzogene naturschutzrechtliche Vorgaben einer schnellen und wirksamen Umsetzung häufig im Weg. Hier bestehe seit Langem Anpassungsbedarf, der bislang im grün geführten Umweltministerium nicht ausreichend berücksichtigt werde.

Um mehr Transparenz zu schaffen, hat die CDU-Fraktion eine Große Anfrage mit über 200 Einzelfragen eingebracht. Diese beleuchtet umfassend alle relevanten Aspekte des Küsten- und Hochwasserschutzes – von regionalen Besonderheiten über finanzielle Rahmenbedingungen bis hin zu strukturellen Herausforderungen.

„Wir werden die Landesregierung an konkreten Ergebnissen messen“, betont Verena Kämmerling. Spätestens mit der Antwort auf die Große Anfrage im September werde sich zeigen, ob den Ankündigungen des Umweltministers auch tatsächliche Fortschritte folgen.

Auch für den Binnenbereich Niedersachsens bleibt der Hochwasserschutz ein zentrales Thema.


Gerade unsere Region ist auf verlässliche Schutzmaßnahmen angewiesen. Deshalb setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck für praktikable Lösungen ein, die Sicherheit und Naturschutz in ein ausgewogenes Verhältnis bringen.

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