Forsthaus Heiligenberg bereitet sich auf erste Öffnung vor

BRUCHHAUSEN-VILSEN. Wenn man Zeit in schöner Umgebung und bei gutem Essen verbringen möchte, dann ist das Forsthaus Heiligenberg eine der besten Adressen in meinem Wahlkreis. Das idyllisch gelegene Restaurant mit Hotelbetrieb und Klostermühle liegt inmitten der beeindruckenden Natur am Dillertal, quasi mit Anschluss an die Strecke der Museumsbahn und ist seit vielen Jahren ein echter Magnet.

In der vergangene Woche habe ich die Gelegenheit zu einem Besuch dort genutzt, um mit Juliane Brüning darüber zu sprechen, wie der engagierte Familienbetrieb bisher durch die Corona-Pandemie gekommen ist.

Die Brünings sind Hoteliers aus Leidenschaft und Gastgeber aus Überzeugung. Für das Wohlergehen ihrer Gäste stehen sie jeden Tag auf und geben alles!

Eine Überraschung erwartet mich direkt bei der Ankunft. An der Klostermühle und im Garten des Forsthauses stehen drei neue Pavillons und Senior-Chefin Adelheid Brüning erzählt mir , dass die Familie über die Begeisterung von Gästen, die von solchen Pavillons in England berichtet haben auf die Idee gekommen sind, gemeinsam mit einem heimischen Tischler solche Pavillons auch für das Forsthaus zu entwerfen und bauen zu lassen. Jetzt kann man inmitten des schönen Gartens ganz geschützt dort sitzen.

Juliane Brüning nimmt sich an diesem Nachmittag gerne Zeit für ein Gespräch mit mir. Ich möchte von ihr wissen, wie es ihr und ihrer Familie, wie es dem Forsthaus geht? Ich könne mir vorstellen, so erzählt sie, wie schwer es fällt, das volles Angebot zu Corona-Zeiten nicht anbieten zu können. Doch wie heißt es so schön: Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen!

Während der Zeit, in der auf Grund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie keine Gäste zum Essen begrüßt werden können, zaubert Küchenchef Kay Masan leckere Menüs zum Mitnehmen. Deshalb kann man wenigstens zuhause die zur Jahreszeit passenden Gerichte genießen. 

Natürlich warten die Brünings mit ihrem Team darauf, endlich wieder Gäste empfangen und bewirten zu können. Haus und Garten sind fertig, die Zeit ohne Gäste hat die Familie genutzt, um notwendige Renovierungen durchzuführen und Juliane Brüning macht sich auch unabhängig von Corona ihre Gedanken zur Zukunft des Gastgewerbes. Es werde schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und vor allem zu halten. Und auch einer Wiedereröffnung mit negativem Test steht sie nicht ohne Vorbehalte gegenüber. Man habe im vergangenem Sommer gezeigt, dass die Hygienekonzepte gut funktionieren und nicht nur die Brünings sehen in der Notwendigkeit vor dem Restaurantbesuch einen Test durchführen zu müssen ein Hemmnis, das zumindest dem spontanen Besuchen in den Gaststätten und Biergärten, Cafés und Restaurants nicht guttun wird.

Zum Glück wird es ab Montag auch eine Teststation in Bruchhausen- Vilsen geben. Und da die Inzidenz im zuständigen Landkreis Diepholz seit einigen Tagen unter 100 ist, steht einer Öffnung unter den Beschränkungen durch die Corona-Verordnung nichts mehr im Wege.

Ich wünschen allen Gastwirtinnen und Gastwirten in meinem Wahlkreis einen guten Start in diese nächste Phase und hoffe, dass sich die Gäste trotz aller Auflagen die Gelegenheit, endlich wieder in Cafés und Restaurant gehen zu dürfen nicht entgegen lassen.

Mit einem Gang durch den beeindruckenden Kräutergarten verabschiede ich mich

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