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Ministerin Barbara Otte-Kinast engagiert sich mit einer Imagekampagne für Hauswirtschaft

„Hauswirtschaft ist angesagt!“ Mit diesen Worten brachte es unsere Landwirtschaftsministerin es gestern in einem Satz auf den Punkt. Er dient außerdem als Motto der Imagekampagne, um mehr junge Menschen für das vielfältige Berufsfeld „Hauswirtschaft“ zu begeistern. Dahinter steht das ZEHN, das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen, das sie vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen hatte.

Die Ministerin betonte, dass sich bereits erste Erfolge einstellen, was die Ausbildungszahlen betrifft. Im Zusammenwirken des Netzwerks aus Landwirtschaftskammer, Ausbildungsbetrieben, berufsbildende Schulen (BBS) und Schülerinnen und Schülern geht es voran, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. „Doch es muss noch viel mehr getan werden, es braucht ein Konzept für die Qualitätssicherung von hauswirtschaftliche Dienstleistungen in Privathaushalten, leistungsfähige Ausbildungsbetriebe, und noch mehr qualifizierte Fachkräfte!“ so Otte-Kinast weiter.

Die Hauswirtschaft ist eine wichtige Säule für die Gesellschaft. Das war in der Corona-Pandemie spürbar, und das zeigt sich in einer sich wandelnden und alternden Gesellschaft. Ob im Privathaushalt oder in der Gemeinschaftseinrichtung – ohne die Hauswirtschaft gehe es nicht. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stelle, sei doch, wie wir in Zukunft als Gesellschaft leben wollen? Darauf könne auch die professionelle Hauswirtschaft Antworten liefern.

„Es geht um die Versorgung von Menschen; um Kinder, um Familien und um ältere Mitmenschen. Es geht um Integration und um Inklusion. Und es geht um Nachhaltigkeit!“ So die Ministerin.

Ökonomische Aspekte und soziale Kompetenzen seien bei der Hauswirtschaft ebenso gefragt wie die Einhaltung der wichtigen Hygienestandards.

In den Beratungen zum Antrag hätte sich ihre Auffassung voll und ganz bestätigt: Es wird höchste Zeit weiter daran zu arbeiten, die Hauswirtschaft weiter zu stärken, das Berufsbild zeitgerecht auszurichten und junge Menschen zu gewinnen.

Barbara Otte-Kinast begrüßte darum den Entschließungsantrag von CDU und SPD sehr und freute sich über die breite Unterstützung – denn ohne die Hauswirtschaft, resümierte sie, geht es nicht!

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