33 neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2020/2021 genehmigt – Tonne: „Auch in diesen Zeiten halten wir daran fest, Niedersachsen zum Ganztagsschulland auszubauen“

Das sind sehr gute Nachrichten aus Hannover! Unsere Grundschule in Rodewald wurde neu als Ganztagsschule genehmigt. Das ist ein wichtiger Schritt für die Bildungslandschaft in unserer eher ländlich strukturierten Heimat und ein großes Plus an Familienfreundlichkeit. Ganztagsschulen schaffen Angebote von denen Kinder und Eltern profitieren, weil sich durch gute Betreuung und Bildung die Vereinbarkeit von Familie und beruf stark verbessert. Ich freue mich sehr für Rodewald! Herzlichen Glückwunsch!

Auch zum Schuljahr 2020/2021 hat das Land Niedersachsen die Ganztagsangebote weiter ausgeweitet. Durch die Genehmigung von 33 neuen Ganztagsschulen ist der Ausbaustand im Ganztagsbereich auf rund 72 Prozent angestiegen. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Niedersächsischen Kultusministeriums. „Wir halten am Kurs fest, den Ausbau hochwertiger Ganztagsangebote in Niedersachsen weiter voranzutreiben. Davon profitieren alle: Eltern können sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind und gleichzeitig ein breites, ganzheitliches Lernangebot vorfinden, zudem verbessern wir mit dem weiteren Ausbau die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Demnach sind im laufenden Schuljahr rund 1.860 öffentlich allgemeinbildende Schulen Ganztagsschulen. Im vergangenen Schuljahr lag diese Quote bei rund 71 Prozent. Der größte Anteil derjenigen Schulen, die zum laufenden Schuljahr ein Ganztagsangebot eingerichtet haben, sind Grundschulen (27). Somit wird erneut deutlich, dass insbesondere im Primarbereich eine steigende Nachfrage hinsichtlich guter Gesamtkonzepte von Bildung, Erziehung und Betreuung besteht. Weiterhin haben eine Realschule, eine Oberschule, zwei Förderschulen und zwei Gymnasien die Genehmigung zur Errichtung einer Ganztagsschule erhalten. Von den 33 neuen Ganztagsschulen folgen nahezu alle dem Konzept einer offenen Ganztagsschule; zwei Schulen richten ein teilgebundenes Ganztagsangebot ein.

Infolge coronabedingter Auswirkungen wurde die Aufnahme des Ganztagsbetriebs flexibilisiert. Demnach konnten neu genehmigte Ganztagsschulen in Absprache mit dem Schulträger in eigener Verantwortung entscheiden, wie viel Vorlaufzeit sie zur Umsetzung eines modifizierten Ganztagsangebotes benötigen. Die Mehrzahl der Schulen (26) hat trotz coronabedingter Umstände innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Schuljahres den Ganztagsbetrieb aufgenommen. Weitere fünf Schulen nehmen den Ganztagsbetrieb zum 2. Schulhalbjahr auf; zwei Schulen verschieben den Start auf das Schuljahr 2021/2022. Kultusminister Tonne: „Anhand vieler Rückmeldungen seitens niedersächsischer Schulen zeigt sich: Die Schaffung dieser besonderen Flexibilität war der richtige Weg! Die Bedeutung von gezielter Lernförderung und vielfältigen außerunterrichtlichen Angeboten steigt kontinuierlich an, sodass auch in diesen turbulenten Zeiten daran festgehalten wird, Niedersachsen zum Ganztagsschulland auszubauen.“

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