Gemeinsam für den Lückenschluss: Bürgerradweg zwischen Steyerberg und Liebenau

7. Juli 2026

Im Rahmen des Liebenauer Schützenfestes hatte ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, mich über ein wichtiges Infrastrukturprojekt in unserer Region zu informieren. Der Verein „Bürger-Radweg Steyerberg – Liebenau e. V.“ setzt sich mit großem Engagement für einen neuen Radweg entlang der Landesstraße 350 zwischen Reese im Flecken Steyerberg und Liebenau ein.

Auf einer Strecke von rund 2,3 Kilometern fehlt hier bislang eine sichere Radwegeverbindung. Diese Lücke soll geschlossen werden. Das Ziel ist klar: Wer zwischen Steyerberg und Liebenau mit dem Fahrrad unterwegs ist, spazieren geht oder läuft, soll dies künftig abseits des Straßenverkehrs und damit deutlich sicherer tun können.

Bürgerschaftliches Engagement bringt Projekte voran

Besonders beeindruckend ist, wie die Menschen vor Ort dieses Vorhaben selbst in die Hand nehmen. Der Verein wurde im November 2024 gegründet und arbeitet seitdem gemeinsam mit dem Flecken Steyerberg und dem Flecken Liebenau an der Umsetzung.

Das Projekt soll als sogenannter Bürgerradweg realisiert werden. Dabei schließen sich ein örtlicher Verein und die beteiligten Kommunen zusammen, um die Voraussetzungen für den Bau eines Radweges an einer Landesstraße zu schaffen. Dazu gehören die Planung und insbesondere die Bereitstellung der benötigten Grundstücke. Liegt schließlich das Baurecht vor, kann das Land Niedersachsen den Radweg bauen und anschließend in seine Baulast übernehmen.

Dieses Modell zeigt, was möglich ist, wenn Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Politik gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Mehr Sicherheit und eine bessere Verbindung

Der geplante Radweg ist weit mehr als ein Freizeitprojekt. Er würde eine bestehende Lücke im Radwegenetz schließen, die Verkehrssicherheit deutlich verbessern und die Verbindung zwischen Steyerberg, Reese und Liebenau stärken.

Gerade im ländlichen Raum brauchen wir sichere und verlässliche Verbindungen auch für Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Das gilt für den Weg zur Arbeit ebenso wie für Freizeit, Sport und Alltag.

Mein Dank gilt allen, die sich im Verein und in den beteiligten Kommunen mit viel Zeit und Energie für dieses Projekt einsetzen. Solches Engagement verdient Unterstützung. Denn wenn Menschen vor Ort nicht nur sagen, was fehlt, sondern gemeinsam an einer konkreten Lösung arbeiten, ist das genau die Art von Initiative, die unsere Region voranbringt.

Ich werde das Projekt weiter aufmerksam begleiten und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg auf dem Weg zum Lückenschluss an der L 350.

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