Bei einer gemeinsamen Bereisung der Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft nach Stade haben wir heute die DOW-Werke besichtigt.

Seit Baubeginn 1969 und der Produktionsaufnahme 1972 hat sich das Werk Stade zu einem der bedeutendsten und größten Industriebetriebe in Niedersachsen entwickelt. Über 4 Milliarden Euro wurden bisher in den hochmodernen, integrierten Anlagenkomplex auf dem Bützflether Sand investiert. Bei Dow in Stade stellen rund 1.100 eigene Mitarbeiter und einige hundert Angehörige von Vertragsfirmen jährlich in 10 Anlagen auf einer Fläche von etwa 550 Hektar rund drei Millionen Tonnen Grund- und Spezialchemikalien für den Eigenbedarf und für internationale Kunden her. Auch der Seehafen und die großen Steinsalzvorkommen in der Region tragen dazu bei, dass Stade ein strategisch wichtiger Standort der chemischen Industrie ist.
Heute gehört der Industriestandort Stade zu den größten Stromverbrauchern in Deutschland. Hier sind jedoch auch Konzepte entwickelt worden, die aufzeigen, wie ein solches Unternehmen CO2-neutral werden kann und sogar noch mehr CO2 einsparen kann, als es selbst verursacht.
Solche Konzepte brauchen wir, wenn wir die Energiewende nicht auf Kosten des Industriestandort Deutschland vollziehen wollen. Darum muss es uns gelingen, den massiv gestiegenen CO2-Ausstoß zu reduzieren und trotzdem Arbeitsplätze zu erhalten und den Industriestandort Deutschland zu sichern.

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