Mit einer kleinen Corona gerechten Aktion machten heute der DEHOGA-Kreisverband vor dem Neuloher Hof auf die Not des Hotel- und Gaststättengewerbes in Niedersachsen aufmerksam.

Gemeinsam mit Jörg Werfelmann hatte Kreisvorsitzender Friedrich-Wilhelm Gallmeyer zu einem Gespräch eingeladen, um über die betrieblichen Probleme bedingt durch den langen Corona-Lock-Down zu informieren. „Nicht nur wir als Betriebsinhaber leiden, genauso hart trifft es unsere Mitarbeiter/-innen und deren Familien, die nun nahezu 25 Wochen Kurzarbeit im Jahr 2020 und 2021 verkraften mussten“, beschrieb Gallmeyer die dramatische Situation. Man brauche dringen, betonte sein Kollege Jörg Werfelmann, eine verlässliche betriebliche Perspektive, wann die Gastronomie- Branche wieder an den Markt gehen dürfe.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen hatte der Verband eine Resolution verabschiedet, die sich an die Politik in Niedersachsen richtet.

Unter dem Motto „Wir können. Wir müssen. Lasst uns öffnen.“ Brachten die Branchenvertreter unserer heimischen Gastronomie im Rahmen eines offenen Gespräches die Inhalte der Resolution vor und übergaben das Papier an meinen Landtagskollegen Karsten Heineking und mich.

„Heute können wir keine Zusagen machen, aber klar ist, dass die Gastronomie arbeiten will! Dafür steht ihr, vor allem hier bei uns im ländlichen Raum. Dafür bin ich dankbar und wünsche uns allen viel Fortune! Dass uns das Wetter in die Hände spielt und wir sehr bald wieder Essen gehen können!“

„Sie als Politiker wollen wir auffordern, sich ebenfalls für die Öffnung unserer Branche spätestens zu Ostern stark zu machen!“ so die beiden engagierten Gastwirte. Eine Forderung, die wir nur allzu gerne unterstützen. Mit Blick auf die erst morgen stattfindenden Gespräche in der Runde der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und die dann am Freitag anstehende Sondersitzung des Landtages konnten wir dazu jedoch keine verbindlichen Aussagen treffen. Die Botschaft der Petition ist jedoch eindeutig angekommen!

Der DEHOGA-Verband und seine zahlreichen Mitglieder hatte schon im vergangenen Jahr deutlich gezeigt, dass die Gastronomie in der Lage ist, mit guten Konzepten auch in der Pandemiezeit ihr Geschäft vorbildlich zu betreiben. Martin Fahrland von der Mittelwesertouristik machte deutlich, dass auch Tourismus ist ohne Gastronomie nicht möglich sei. In der Mittelweserregion seien die Zahlen bis November 2020 um 39% zurückgegangen. Er hoffe nun auf eine schrittweise Öffnung. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen!“ so der Tourismusexperte.  

Hier ginbt es die Resolution zum Nachlesen:

Aktuelles