Sinniges und sinnliches aus meinem Heimatwahlkreis

Den Spuren seine kreativen Arbeit begegnete ich ganz oft auf meinen Touren durch den Wahlkreis, Instalationen, Skulpturen , Objekte und Bilder des weit über unsere Kreisgrenzen bekannten Künstlers Pablo Hirndorf finden sich nicht nur in Bücken und auf dem Skulpturenpfad, sondern zum Beispiel auch auf dem Gelände der BAWN, wo seine Skulptur „Gipfelblick“ den höchsten Punkt Nienburgs markiert.

Gelegentlich gibt es aber auch die Möglichleit für mich, Linda und Pablo Hirndorf zuhause zu besuchen, im beschaulichen Warpe, wo der Künstler und seine Frau die stille Corona-Zeit genutzt haben, um eine neue Atlierscheune zu schaffen.

Gemeinsam mit Marten Stühring, dem CDU-Vorsitzenden des Samtgemeindeverbandes in Hoya, durfte ich gestern einen Blick in das tolle neue Atelier werfen, das aus einer alten Scheune entstanden ist, die Innen und Außen völlig überarbeitet wurde. Und jetzt einigen Kunstwerken, aber auch Workshops und Zusammenkünften einen neuen Platz bietet.

Im Gespräch wollte ich wissen, wie es den Hirndorfs während des Lockdowns ergangen ist, welche Pläne sie haben und was den Künstler zu seinen ungewöhnlichen Arbeiten inspiriert, welche Projekte grade anstehen und was sich seit meinem letzten besuch verändert hat.

Die meiste Zeit haben wir allerdings staunend geschaut und die Arbeiten von Pablo Hirndof ehrfürchtig bewundert, die Gelegenheit genutzt und uns dazu erzählen lassen.

Naturmaterialen aus der Umgebung, Fundstücke und Ideen vereinigen sich in den Werken, wirken abstrakt und vertraut zugleich. Alles vereint sich zu einem ganz anderen Blick auf unsere Heimat.

Das Atelier von Pablo Hirndorf liegt mitten zwischen Wiesen und Feldern.

Deren ständiger Wandel, so erklärt der Künstler, inspirieren ihn in ihrem Wechselspiel von Verdichtung und Auflösung.


Ich bin fasziniert von den Strohdruck- Arbeiten mit Strohballen. In der mehrschichtig aufgetragenen Acryl-Farben finden sich sogar noch Strohreste. In den Informationen rund um seine Arbeite beschreibt Pablo Hirndorf, er sei inspiriert und beeinflusst von den Tönen des Himmels, den Farben der Maschinen, den Farben der Landschaft bei gleißendem Sonnenlicht, Erntestaub, oder Morgendunst. Temperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung (diese argrarwirtschaftlichen Faktoren) prägen auch seine künstlerische Arbeit im Freien.

Objekte aus Metall, Holz, Fell und Federn präsentieren sich im neuen Raum in harmonischer Vielfalt und anders als im Museum kann man auch ganz nah heran, um die vielen kleinen Details zu betrachten. Was für ein schöner Nachmittag! Herzlichen Dank für die Einladung zum Atelierbesuch.

Zum Abschluss statten wir noch dem nahegelegenen „Haus der Sonne“ einen kurzen Besuch ab. Dort arbeitet im Moment Illustratorin Frederike Steil. Unter anderem an den Graphiken für ein Kinderbuch. Neben den faszinierenden Bildern an den Wänden der Jurte erwartet den Besucher dort auch eine Kuh!

Wer sich für die Arbeiten für Pablo Hirndorf interessiert findet hier viele Informationen:

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