Zu einem Treffen am kritischen Peilbrunnen 41 im WSG Drakenburg hatte ich heute Mittag einige Vertretende aus Verbänden und Landwirtschaft und Mitarbeitende verschiedener beteiligter Behörden eingeladen. Hintergrund des Termins war, dass in Folge der Neuausweisung der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete in Niedersachsen im Dezember 2020 in der Region „Rodewald – Erichshagen – Heemsen – Hämelhausen“ gemäß der Neufassung der NDüngGewNPVO zu einer großflächigen Ausweisung eines neuen nitratsensiblen Gebietes gekommen ist, welches sich in voller Ausdehnung bis vor die Tore Verdens erstreckt.Aktuell liegen Informationen vor, welche die örtliche Interessenvertretung und die Betroffenen an der Belastbarkeit und Nachvollziehbarkeit der verwendeten Datensätze zweifeln lassen. Ich habe als Abgeordneter dazu in der letzten Woche an das MU eine kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung gemäß §46 ABS.1 GO LT gestellt, in der es unter anderem darum geht, ob die geforderte Repräsentativität der Messstelle PB 41 für die Gebietsausweisung sichergestellt ist? Welche Kategorie diese Messstelle bei der vom MU in Auftrag gegebenen Funktionsprüfung erzielt ? Ob die Ausweisung eines nitratsensiblen Gebietes, welche auf Grundlage nicht geeigneter Messdaten erfolgte, korrigiert bzw. rückgängig gemacht werden und wenn ja in welchem Zeitraum kann dies erfolgen kann ?

Nach intensiven Austausch, in Messstellen Begutachtung und Vorschlägen zum weiteren Vorgehen sind wir auf einem guten Weg, die Diskussion in eine gute Richtung zu bringen.

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