Acht Tage Kindheit – und eine wichtige Botschaft an die Ukraine
30 Kinder aus der Ukraine haben in den vergangenen Tagen eine besondere Zeit im Denkhaus Loccum verbracht. Beim Abschlussfest des Sommercamps in Hormannshausen durfte ich erleben, was in dieser Woche entstanden ist: Gemeinschaft, Kreativität, neue Freundschaften – und vor allem viele unbeschwerte Momente.
„8 Tage Kindheit. 8 Nächte ohne Angst.“ – unter diesem Leitgedanken stand das Sommercamp, das 30 ukrainischen Kindern gemeinsam mit ihren Begleiterinnen eine Auszeit vom Alltag des Krieges ermöglicht hat.
Das Programm der vergangenen Tage war beeindruckend vielfältig. In Workshops konnten die Kinder Zirkus, Kunst, Tanz sowie Sport und Spiel ausprobieren. Dazu kamen Ausflüge unter anderem in den Kletterpark am Steinhuder Meer, in den Erlebnis-Zoo Hannover, in den Niedersächsischen Landtag und in den Dinosaurier-Park Münchehagen. Graffiti, gemeinsames Grillen, Stockbrot am Feuer und viele weitere Aktivitäten gehörten ebenfalls dazu.
Beim Abschlussfest im Denkhaus Loccum präsentierten die Kinder ihren Gästen, was sie in dieser Woche erlebt, gestaltet und gemeinsam entwickelt hatten.

Für mich waren dabei vor allem die lachenden Gesichter der Kinder wichtig. Für einige Tage durften sie das erleben, was für Kinder eigentlich selbstverständlich sein sollte: spielen, Neues entdecken, Freundschaften schließen und einfach unbeschwert sein.
Dass eine solche Woche möglich wird, ist alles andere als selbstverständlich. Mein herzlicher Dank gilt dem Denkhaus Loccum, der Rotary District Governor Task Force, dem Rotary Club Stolzenau sowie den vielen Helferinnen und Helfern, Spenderinnen und Spendern, die dieses Projekt unterstützt haben.

Ich erlebe in unserem Landkreis immer wieder, mit welchem Engagement die Rotary Clubs Verantwortung übernehmen. Sie bringen Menschen zusammen, investieren Zeit und Tatkraft und unterstützen wichtige Projekte auch finanziell. Dieses Sommercamp ist dafür ein besonders eindrucksvolles Beispiel.
Es erinnert uns zugleich daran, welchen Wert Frieden, Freiheit und Sicherheit haben. Wir dürfen hier in einem Land leben, in dem Kinder ohne Angst aufwachsen können. Das ist keineswegs überall selbstverständlich.
Deshalb geht von diesen acht Tagen auch eine Botschaft aus, die über das Sommercamp hinausreicht: An die Kinder, ihre Familien und die Menschen in der Ukraine – ihr seid nicht allein. Wir vergessen euch nicht. Und wir stehen weiterhin an eurer Seite.
Ich wünsche den Kindern, dass sie neben vielen schönen Erinnerungen und neuen Freundschaften auch ein Stück Zuversicht mit nach Hause nehmen. Und ich danke allen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, ihnen diese besonderen Tage zu schenken.






