Unterrichtsversorgung muss deutlich verbessert werden

Unterrichtsversorgung muss deutlich verbessert werden. Das Niedersächsische Kultusministerium hat heute sein Vorgehen zur Entlastung der Lehrkräfte vorgestellt. Die mühsame Schulpolitik ist ein Thema, das mich als Abgeordneten auch hier vor Ort stark umtreibt. Es ist die Aufgabe der Politik regulatorisch einzugreifen. Aber diesen Prozess hätte man vor Jahren bereits erkennen und einleiten müssen. Wenn ich heute Fehler beklage, ist das Ei bereits vor Jahren ins falsche Nest gelegt worden. Entsprechend verhalten war die Freude von meiner Kollegin Mareike Wulf, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, zur Unterrichtsversorgung im zweiten Schulhalbjahr. „Es ist erfreulich, dass sich die Unterrichtsversorgung im laufenden Schuljahr moderat verbessert hat. Die von der Landesregierung angestoßenen Maßnahmen zeigen erste Erfolge. Es gibt allerdings keinen Grund für verfrühten Optimismus. Wir werden für unser Ziel, die Unterrichtsversorgung flächendeckend an jeder Schulform zu verbessern, weiter intensiv arbeiten. Insbesondere im Bereich der Grund-, Haupt- und Realschulen muss die Unterrichtsversorgung besser werden. „Das heute vom Kultusministerium vorgestellte Vorgehen zur Entlastungen für die Lehrkräfte begrüßen wir daher. Und wir wollen, dass so viel Zeit wie möglich beim Kind ankommt“, betonte Wulf in ihrer Stellungnahme. „Hierfür müssen auch die Verbände und Gewerkschaften noch stärker als bislang ins Boot geholt werden.“
Die Einschnitte bei der Unterrichtsversorgung hatten erst in dieser Woche auch in Nienburg für berechtigte Aufregung in der Elternschaft gesorgt. Und ehrlich, ich versteh den Unmut der Eltern und der Lehrkräfte. Wir müssen schneller alle Energien bündeln, um erfolgreich zu agieren, um die unglücklichen Entscheidungen der Vergangenheit schnellstmöglich zu überwinden und unseren Kindern an allen Schulformen das zukommen lassen, was sie brauchen- Unterricht bei engagierten Lehrerinnen und Lehrern, an Schulen, die gut ausgestattet sind und zu den Lebensbedingungen passen, die dem Alltag im ländlichen Raum ebenso entsprechen, wie dem in den Metropolen.


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