Und schon holt die Realität den Wunschgedanken ein- Wolf greift auch Rinder an

… und schon holt die Realität den Wunschgedanken ein: „Bei Rindern ist die Herde selbst der Schutz vor Wölfen. Es ist absurd die Landschaft mit hohen wolfsabweisenden Zäunen zu durchziehen“, so unser Umweltminister Olaf Lies am Mittwoch in Linsburg.
Leider hält sich unser Rodewalder Wolfsrudel nicht daran, im Unterschied zu vielen anderen „unauffälligeren“ Wölfen in Niedersachsen schreckt dieses Rudel auch vor Rinderherden nicht zurück: Nachdem es am 17.09. bereits ein kräftiges Rind einer Herde in Sonnenborstel gerissen hatte, riss es am 19.09. ein Kalb in einer Mutterkuhherde in Gadesbünden und nun, am Donnerstag, 25.10. ein Rind in Lichtenhorst. Auf der Weide in Lichtenhorst liefen 13 Rinder und vier Pferde. Damit hat dieses zweifelsohne auffällige Rudel wieder einmal eine rote Linie überschritten.
Was muss dieses Rudel noch alles unter Beweis stellen, damit wir diese Gefahr endlich abwehren??? Es ist m.E. ein Spiel mit dem Feuer, dass dieses Rudel seine ganz offensichtlich nicht vorhandene Scheu vor dem Menschen weiter unter Beweis stellen muss, bevor die von mir im Landtag geforderte Gefahrenabwehr gem. Paragraph 11 SOG Anwendung findet.


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