Zum Thema „Generalverdacht eines latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte“ war ich mit mein Landtagskollegen Karsten Becker (SPD) zu Gast in der Polizeiakademie Niedersachsen in Nienburg.

Unser Innenminister des Landes Boris Pistorius hatte zu diesem Termin die SPD-Vorsitzende Saskia Esken eingeladen, um sich vor Ort persönlich ein Bild über die Ausbildung unserer Polizistinnen und Polizisten zu machen. Anschließend hatte Frau Esken die Möglichkeit sich zu ihrer Aussage, auch in Deutschland gebe es „latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte“ äußern.

Frau Esken bestritt vor Vertretern zahlreicher Pressevertreter einen von ihr geäußerten Generalverdacht gegen unsere Polizei.

Dennoch bin ich der Meinung, dass Frau Esken sich gerade in ihrer Position niemals hätte dazu hinreißen lassen dürfen, auf Grundlage der Berichte einzelner Betroffener einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen.

Vielleicht hätte sie zuvor unsere Polizeiakademie aufsuchen sollen, um sich mit „geerdeten“ Informationen zu versorgen. Dann wäre Frau Esken mit Sicherheit frühzeitig zu der Erkenntnis gekommen:

Deutschland ist nicht die USA und Nienburg ist nicht Minnesota.

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