Landwirtschaft und Digitalisierung gehören zusammen

Landwirtschaft und Digitalisierung gehören zusammen. Niedersachsens Landwirte setzen zunehmend auf Smart-Farming-Technologien und gelten bereits heute als Digitalisierungspioniere. Mithilfe von GPS-Lenksystemen wird eine ressourceneffiziente und klimaschonende Präzisionslandwirtschaft möglich. Weil die Genauigkeit der GPS-Steuerung aber allein nicht ausreicht, benötigen Landwirte ein zusätzliches Korrektursignal: das sogenannte Real-Time-Kinematic-Korrektursignal, kurz RTK. Fahrzeuge mit automatischer Lenktechnik können so in Echtzeit mit einer Toleranz von weniger als zwei Zentimetern manövrieren. Diese Präzision ist vor allem bei der Düngemittelausbringung, beim Pflanzenschutz oder auch bei der Ernte entscheidend. Die satellitenbasierten Daten des Korrektursignals werden vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen zur Verfügung, aber auch in Rechnung gestellt. In Thüringen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt entfallen diese Gebühren bereits. Die Landtagsfraktion der CDU hat darum heute gefordert, dass auch Niedersachsen nachzieht und die RTK-Signale kosten- und gemeinfrei stellt.
In der heutigen Debatte zum Thema „ Digitalisierung in der Landwirtschaft fördern- kostenfreien Zugang zu präzisen Korrekturdiensten ermöglichen“ hat mein Landtagsfraktionskollege Dr. Marco Mohrmann das gut auf den Punkt gebracht.

Auf mich wartet nun nach dem langen zweiten Plenartag noch der parlamentarische Abend „Architekten und Politik“ , um mich über bezahlbaren, aber qualitätsvollen Wohnungsbau auszutauschen und die Gelegenheit zu nutzen, mich über Sichtweisen der Architekten zu verschiedenen Fragestellungen der baulichen Standards in Niedersachsen zu informieren.


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