„Architekten und Politik“ Austausch beim parlamentarischen Abend

„Architekten und Politik“ hieß es auf Einladung der Niedersächsischen Architektenkammer zum parlamentarischen Abend am Donnerstag. Lockerer Austausch, aber auch analysierende Reden bot der Abend, der im Sitz der Hannoverschen Bauverwaltung seinen Anfang nahm und später im schönen Laves-Haus endete. Neben Landtagsvizepräsidentin Meta Jansen-Kucz, Kammerpräsident Robert Marlow und dem hannoverschen Stadtbaurat Uwe Bodemann sprach auch unser Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann.
Er wünsche sich, jenseits der Irrungen, dass man sich in der Politik wieder auf die Kernaufgaben konzentriere. Schaue man auf Niedersachen, dann schaue man auch auf 4,2 Millionen Menschen, die Arbeit haben, über 3 Millionen davon sozialversicherungspflichtig. Über 70.000 neue Arbeitsplätze seien entstanden…
Und wie empfinden das die Menschen? Wie wäre die Stimmung, wenn sich in den nächsten Jahren rezeptive Tendenzen verstärken würden?
Die Wohnungsnot sei darum wohl die größte soziale Herausforderung in den kommenden Jahren, betont er. Darum müsse man Brachen in Bauland umwandeln, aber diese Reserven neigen sich dem Ende entgegen. Unbedingt mehr Wohnungsbau, dass wünschten sich alle, aber nicht im eigenen Hinterhof. Und dabei seinen die Bürgerproteste erheblich schneller als die Bauanträge. Erschwert würde die Situation zusätzlich durch 120.000 offene Stellen im Baugewerbe.
Reichlich Diskussionsstoff also für die zahlreichen Gäste, der an den Stehtischen zu einem vielfältigen Meinungsbild geführt hat. Ein rundum gelungener Abend.


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